Verschleissbedingte Wirbelsäulenerkrankungen

Facettensyndrom

Die Facette oder kleinen Wirbelgelenke verbinden die einzelnen Wirbelkörper. Diese kleinen Gelenke sind gut mit Schmerzfasern ausgestattet. Eine akute oder chronische Fehlbelastung kann zu einer Aktivierung und Reizung dieser Gelenke führen. Vor allem Bandscheibenvorfälle und Bandscheibendegenerationen führen zu einer vermehrten Beweglichkeit in einem Wirbelsäulensegment.

Diese vermehrte Beweglichkeit reizt das Facettengelenk und löst eine schmerzhafte Muskelverspannung aus. Bei langanhaltender Belastung kann sich hier auch eine Arthrose entwickeln (s Abbildung).

Vor allem tief sitzende Lendenwirbelsäulenbeschwerden mit Ausstrahlung in die Oberschenkel oder das Gefühl wie eingespannt zu sein hat eine Ursache im Facettensyndrom.

Typischerweise werden vor allem Schmerzen am Beginn der Bewegung angegeben. Nach längeren Bewegungsphasen werden die Schmerzen besser.

Die Therapie ist meist konservativ siehe 3-Säulen-Modell und minimalinvasive Wirbelsäulentherapie, Akupunktur, Spineliner, Triggerpunkttherapie, Extensionstherapie.

Arthrose im Facettengelenk

Arthrose im Facettengelenk

Osteochondrose

Unter dem Begriff der Osteochondrose (s.Abb.) verstehen Orthopäden den Verschleiss eines Wirbelsäulensegmentes. Ein Segment setzt sich aus zwei Wirbelkörpern, der dazwischenliegenden Bandscheibe und den kleinen Wirbelgelenken zusammen (s. Facettensyndrom).

Osteochondrose

Osteochondrose

Osteochondrose

Osteochondrose

Zunächst verursacht der Verschleiss der Bandscheibe eine vermehrte Beweglichkeit in einem Segment der Wirbelsäule. Im weiteren Verlauf kommt es zu knöchernen Veränderungen bis hin zur Spinalkanalstenose (s. Spinalkanalstenose).
Es können alle Abschnitte der Wirbelsäule betroffen sein. Am häufigsten ist die Halswirbelsäule und die Lendenwirbelsäule beteiligt.
Die Bandbreite der Beschwerden reicht von örtlichen Schmerzen bis zu Bandscheibenschmerzen und Muskelschmerzen.
Eine klinische Untersuchung durch den Orthopäden ist hier sehr wichtig.
Zusätzlich sollte der Orthopäde noch eine Röntgenbild oder weitergehende Untersuchungen wie MRT, CT oder EMG veranlassen.

In den meisten Fällen kann eine konservative Therapie Linderung bringen (minimalinvasive Wirbelsäulentherapie, Akupunktur, Spineliner, Triggerpunkttherapie, Extensionstherapie).

Vor allem das 3-Säulen-Modell des Orthoteams Frankfurt ist hier erfolgsversprechend.

Spinalkanalstenose

Durch degenerative Veränderungen ist der Spinalkanal verengt (s.Abb.).

Am häufigsten ist hier die Lendenwirbelsäule betroffen, gefolgt von der Halswirbelsäule.
Die auftretenden Schmerzen sind unterschiedlich. Neben unspezifischen Rückenschmerzen können die Beschwerden auch je nach Lokalisation in die Beine (Rückseite Oberschenkel bis in die Waden) oder in die Arme ausstrahlen.

Typisch ist, dass die Gehstrecke eingeschränkt ist. In ausgeprägten Fällen treten Schmerzen bereits nach wenigen Gehmetern auf und zwingen den Patienten zu Pause. Die typischerweise an der Hinterseite des Oberschenkels und Unterschenkel auftretenden Schmerzen vergehen dann nach einigen Minuten.

Ein klinische Untersuchung durch den Orthopäden ist hier sehr wichtig.
Zusätzlich sollte der Orthopäde noch ein Röntgenbild und weitergehende Untersuchungen wie MRT oder CT und EMG veranlassen.

Spinalkanal

Ja nach Ausprägung kann in den meisten Fällen eine konservative Therapie die Schmerzen lindern (Endoskopie des Spinalkanals,minimalinvasive Wirbelsäulentherapie, Akupunktur, Spineliner, Triggerpunkttherapie, Extensionstherapie).

Vor allem das 3-Säulen-Modell der Orthopäden des Orthoteams Frankfurt ist hier erfolgsversprechend.

In sehr ausgeprägten Fällen mit evtl. auftretenden neurologischen Ausfällen ist eine Operation notwendig.

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