Hüftkopfnekrose – Operative Therapie

Anbohrung des Hüftkopfes

Operative Therapie der Hüftkopfnekrose

Eine immer häufiger werdende im Erwachsenenalter auftretende Hüfterkrankungen ist die Hüftkopfnekrose. Aufgrund einer Minderdurchblutung des Hüftkopfes kommt eszu einem Absterben von Knochengewebe im Hüftkopf. Eine genaue Beschreibung finden Sie im Kapitel Hüftgelenkerkrankungen.

In den Anfangsstadien der Erkrankung (Stadium 1 und 2) kann der Verlauf der Erkrankung und somit der komplette Kollaps des Hüftkopfes über eine kleine Operation verhindert werden. Ziel der Operation ist eine Anbohrung des schlecht durchbluteten Areals im Femurkopf. Durch diese Maßnahme verbessert sich lokal die Durchblutung und führt in vielen Fällen zur Ausheilung der Erkrankung.

Bereits vor 30 Jahren wurde diese Methode durch Ficat und Arlet eingeführt. Die Operation beginnt mit einem seitlich an der Hüfte durchgeführten Hautschnitt von ca. 5–10 cm Länge. Unter Röntgenkontrolle werden 2-2,5 mm dicke Drähte mehrfach in den Nekrosebezirk vorgebohrt (S. Abb.).

Abb.: Anbohrung mit Drähten

Abb.: Anbohrung mit Drähten

Postoperativ erfolgt dann eine Entlastung der betroffenen Seite für mindestens 6 Wochen. Die Sonderform der transienten Osteoporose zeigt häufig ein sehr gutes Ansprechen auf die Hüftkopfanbohrung mit schneller Schmerzreduzierung.

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