Morbus Perthes

Der Morbus Perthes oder auch juvenile Osteonekrose bezeichnet, ist eine seltene aber wenn sie vorkommt unbedingt zu behandelnde Erkrankung. Sie befällt vor allem Kinder ab dem 6. Lebensjahr. Jungen sind hier bevorzugt betroffen. Aus nicht eindeutig geklärter Ursache kommt es zu einer vorübergehenden Minderdurchblutung des kindlichen Hüftkopfes. Die Erkrankung verläuft in vier aufeinander folgenden Stadien in denen zunächst der Hüftkopf abgebaut und danach wieder aufgebaut wird (s Abb. 1 und 2). Um einen optimalen Wiederaufbau zu gewährleisten muss eine individuell angepasste Therapie durchgeführt werden. Die Therapien erstrecken sich von einfachen Kontrollen bis zu komplexen operativen Eingriffen. Ziel dieser Therapien ist eine Ausheilung des Hüftkopfes passend zur Hüftgelenkspfanne. Da es sich hier um einen längeren Krankheitsverlauf handelt müssen die einzelnen Behandlungsschritte ärztlich kontrolliert werden.

Abb 1: Die vier Stadien des Morbus Perthes

Abb 1: Die vier Stadien des Morbus Perthes

Abb. 2: Die Abbildung zeigt das Fragmentationsstadium

Abb. 2: Die Abbildung zeigt das Fragmentationsstadium

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